MeetingIQ
DSGVO-Alternative

Die DSGVO-konforme Alternative zu US-Meeting-Tools

Otter.ai, Fireflies, tl;dv & Co. verarbeiten Meeting-Audio meist in den USA. MeetingIQ hält Transkription, Zusammenfassung und Aufgaben-Erkennung zu 100 % in der EU - mit AVV, Einwilligungs-Gate und automatischer Audio-Löschung.

US-Meeting-Tool vs. MeetingIQ

Der Vergleich betrifft strukturelle Unterschiede beim Datenschutz - nicht einzelne Funktionen.

KriteriumTypisches US-ToolMeetingIQ
Serverstandort / HostingMeist USADeutschland & EU (Hetzner, Falkenstein)
Audio-VerarbeitungHäufig außerhalb der EUAusschließlich EU (Deepgram EU, Mistral FR)
US CLOUD Act-ZugriffMöglichNicht anwendbar (EU-Anbieter, EU-Daten)
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)Oft nur auf Anfrage / EnterpriseUnterschriftsreif im Account
Einwilligung (§ 201 StGB)Verantwortung beim NutzerTechnisches Einwilligungs-Gate vor Upload
Audio-AufbewahrungHäufig dauerhaftStandard 24 h, pro Workspace konfigurierbar
Subprozessoren-ListeNicht immer öffentlichVollständig öffentlich einsehbar
Deutsche Rechnung mit UStNicht immerJa, über EU-Zahlungsdienstleister

Warum der Serverstandort über die DSGVO-Konformität entscheidet

EU-only statt Drittlandtransfer

Bleiben Audio und Transkript in der EU, entfällt der aufwändige Drittlandtransfer nach Schrems II - keine Standardvertragsklauseln, kein Transfer Impact Assessment nötig.

Kein US CLOUD Act

Reine EU-Anbieter unterliegen nicht dem US CLOUD Act. Vertrauliche Board-, Legal- und Healthcare-Meetings sind so vor behördlichem Zugriff aus Drittstaaten geschützt.

AVV & Nachweis eingebaut

Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO liegt unterschriftsreif im Account. Einwilligungen werden mit Zeitstempel protokolliert - dein Nachweis im Streitfall.

Datenminimierung by default

Original-Audio wird standardmäßig nach 24 Stunden gelöscht (Art. 5 (1) c DSGVO). Du bestimmst die Aufbewahrungsfrist pro Workspace selbst.

Häufige Fragen

Sind US-Meeting-Tools DSGVO-konform nutzbar?+
Grundsätzlich ist eine Nutzung möglich, erfordert aber einen AVV nach Art. 28 DSGVO, geeignete Garantien für den Drittlandtransfer (Standardvertragsklauseln, Transfer Impact Assessment) und eine dokumentierte Einwilligung aller aufgezeichneten Personen. In der Praxis ist der Aufwand hoch und der US CLOUD Act bleibt ein Restrisiko, weil US-Anbieter zur Herausgabe von Daten verpflichtet werden können.
Was bedeutet der US CLOUD Act für Meeting-Aufnahmen?+
Der CLOUD Act verpflichtet US-Unternehmen, gespeicherte Daten auf Anordnung herauszugeben - auch wenn die Daten in einem EU-Rechenzentrum liegen. Für vertrauliche Meetings (Aufsichtsrat, Legal, Healthcare) ist das ein relevantes Risiko. Verarbeitet ein reiner EU-Anbieter die Daten, ist der CLOUD Act nicht anwendbar.
Wo verarbeitet MeetingIQ die Daten?+
Ausschließlich in der EU: Hosting auf Hetzner Cloud in Falkenstein (Deutschland), Sprache-zu-Text über den EU-Endpoint von Deepgram (Frankfurt), KI-Zusammenfassungen über Mistral (Paris) und E-Mail-Versand über Resend EU. Kein Transfer in die USA.
Muss ich Teilnehmer über die Aufnahme informieren?+
Ja. Das heimliche Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist nach § 201 StGB strafbar. MeetingIQ macht den Upload technisch nur möglich, wenn aktiv bestätigt wird, dass alle Teilnehmer eingewilligt haben - inklusive protokolliertem Nachweis.

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